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SD 190525.2381

SFO-461

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LtCmdr rot
Lieutenant Commander

Allgemeine Informationen

NameIlmenstein, Diana N.
SpeziesMensch
Geschlechtweiblich
Geburtstag2349
Heimatplanet/-ortErde, Japan, Präfektur Shizuoka, Shizuoka
Größe168 cm
Gewicht59 kg
Augenfarbeblau
Haarfarbeblond

Mehr Informationen


Lebenslauf nach Abschnitten und Jahren

  • 2349: Geburt als Diana Narumi Ilmenstein
  • 2361: Zerstörung des USS Churchill durch die Cardassianer / Tod der Mutter
  • 2363: Anheuerung auf dem Frachter Nejola
  • 2365: Lebensbeginn auf Bajor
  • 2367: Tod ihres bajoranischen Mentors
  • 2368: Verhaftung und Untersuchungshaft auf Lunar 7
  • 2368/69: 1-jährige Bewährungsstrafe
  • 2369: Nachholen des Schulabschlusses, 1. Bewerbung bei der Sternenflotte und Ablehnung
  • 2370: Praktikum im JAG-Corps der Sternenflotte, 2. Bewerbung bei Sternenflotte
  • 2371: Eintritt in die Sternenflotte als Kadett
  • 2373: Abschluss der Akademielaufbahn / Beförderung zum Ensign unter Kriegsartikeln
  • 2374: Übernahme des OPS-Postens unter Charlotte Carven als neuem Captain
  • 2377: Beförderung zum Lieutenant
  • 2379: Beförderung zum Lieutenant Commander
  • 2379: Start ihrer Kommandolaufbahn mit Ernennung zum 2. Offizier unter Charlotte Carven als Captain und Sarah Reed als XO
  • 2380: Ernennung zur XO der USS Kopernikus, erneut unter Charlotte Carven als Captain

Diana wurde auf der Erde in der Stadt Shizuoka, in der gleichnamigen Präfektur Japans, als drittes und jüngstes Kind ihrer Eltern Ludwig und Ayumi geboren. Als ihre Mutter nach der Geburt ihrer jüngsten Tochter nach knapp einem Jahr wieder in den aktiven Dienst bei der Sternenflotte zurückkehrte nahm sie Diana zunächst an Bord der USS Churchill. Diana hatte schon immer ein sehr inniges Verhältnis zu ihrer Mutter und blieb daher sehr lange an Bord des Sternenschiffs, wohingegen ihre Geschwister schon früh bei ihren Großeltern lebten. Erst mit 12 Jahren zog sie auf Wunsch ihrer Mutter ebenfalls zu ihren Großeltern und Geschwistern zurück auf die Erde. Diana und ihre Mutter hielten trotz der großen Entfernungen sprachen die beiden regelmäßig via Subraum-Kommunikation miteinander.

Knapp ein 1 Jahr nachdem Diana die Churchill verließ wurde das Schiff im Jahr 2361 nahe des cardassianischen Raums zerstört. Die Churchill befand sich auf einem Rettungseinsatz und wurde, als sie auf das SOS Signal eines Frachters antwortete, von einem cardassianischen Kriegsschiff angegriffen und vernichtet. Ihre Mutter kam zusammen mit dem Rest der Besatzung bei der Zerstörung des Schiffs um. Der Verlust traf Diana noch um einiges härter als ihre Geschwister, ihren Vater oder ihre Großeltern. Sie zog sich in ihrem Schmerz und ihrer Verzweiflung fast vollkommen in sich selbst zurück. Sie sprach kaum noch mit ihren Geschwistern oder ihren Großeltern und öffnete sich erst nach Wochen und nur langsam wieder. Sie war jedoch nicht mehr dieselbe. Der Schmerz um den Verlust ihrer Mutter hatte inzwischen Wut und Unbeherrschtheit Platz gemacht, Wut auf die Cardassianer die Sternenflotte und auf ihren Vater, der noch immer im All auf seinem Posten auf einem Sternenflottenschiff war. Diana entwickelte zudem ein recht rebellisches Wesen. Sie begann systematisch gegen alle Regeln und Vorschriften aufzubegehren, fühlte sich gehetzt und eingeengt. Überall auf der Erde gab es Vorschriften: zu Hause, in er Öffentlichkeit, in der Schule, in Organisationen und Vereinen. Nach anfänglichen Erfolgen ihre Wut und ihr rebellische Ader unter Kontrolle zu halten, wurde es mit der Zeit jedoch schlimmer. Sie hörte nicht mehr auf ihre Großeltern und ihren Vater, welcher noch immer auf einer 5 Jahres Forschungsreise am Rande des romulanischen Raums an Bord der USS Nostromo war. Er konnte ohnehin nur versuchen über Subraum Nachrichten versuchen auf seine Tochter einzuwirken und dies war nur von geringem Erfolg gekrönt. Die einzigen die noch zu ihr durchdrangen waren ihre beiden Geschwister.

Im gleichen Jahr begann ihre Schwester Jessica jedoch ebenfalls ihre Sternenflottenkarriere und besuchte fortan die Sternenflottenakademie in San Francisco. Sie hatte den Entschluss bereits vor dem Tod ihrer Mutter gefasst und fühlte sich nun berufen in die deren Fußstapfen zu treten. Sie trat der Sternenflotte jedoch nicht mit dem Ziel bei wie ihre Mutter Medizinerin zu werden, sondern bewarb sich für das Diplomatische Corps, in der Hoffnung künftig dazu beitragen zu können Konflikte zu vermeiden. Diana konnte und wollte diese Entscheidung nicht verstehen, auch nicht, dass ihr Bruder Richard sich ebenfalls bereits auf seinen Eintritt an der Akademie vorbereitete. Daher waren auch seine Versuche sie aus Schwierigkeiten herauszuhalten und ihr zu helfen von nur geringem Erfolg gekrönt.

Diana konnte sich einfach nicht mit Regeln und Vorschriften abfinden und tat praktisch nur noch was sie wollte. Sie lernte neue Freunde kennen, welche ebenfalls die Erde und die Vorschriften als zu einengend empfanden und mit welchen sie trotz ihrer Jugend nachts lange um die Häuser zog. Mehr als einmal wurde sie von der lokalen Polizei nachts nach Hause gebracht. Auch in der Schule lief es nicht mehr glatt. In der Vergangenheit hatte Diana nie Schwierigkeiten gehabt mit dem Schulstoff mitzuhalten und viele Lehrer glaubten sogar daran, dass sie ein oder zwei Klassen überspringen könnte, wenn sie wollte. Nun litten ihre akademischen Leistungen jedoch immer mehr und sie geriet immer wieder in Konflikt mit den Lehrern sowie in Rangeleien mit anderen Schülern.

Als Diana 14 war ging schließlich auch ihr Bruder auf die Sternenflottenakademie. Nachvollziehen konnte Diana die Entscheidung ihrer noch immer Geschwister nicht. Allein mit ihren Großeltern war sie nun kaum noch zu Hause anzutreffen. Sie war fast immer Unterwegs, rastloser als jemals zuvor. Als ihre beiden älteren Geschwister Diana dann schließlich auf die Sternenbasis im Orbit der Erde einluden, um ihr ins Gewissen zu reden und noch einmal zu versuchen sie davon zu überzeugen sich mehr um die Schule und ihre Zukunft zu kümmern, nahm sie die Einladung an. Jedoch nicht um sich eine weiter Predigt über ihr Leben von ihren Geschwistern anzuhören, sondern um sich endgültig von ihrem Leben auf der Erde zu verabschieden. Sie stahl sich im Transferbereich der Sternenbasis von den Menschengruppen aus den ankommenden und abfliegenden Shuttles fort und heuerte mit Hilfe einer gefälschten ID, welche sie im Vorfeld vom Bekannten eines Bekannten eines ihrer Freunde erhalten hatte, auf einem Frachtschiff, der Nejola, an.

Die Crew des Frachters Nejola bestand nur aus Nichtmenschen welche alle nicht viel Erfahrung mit Menschen, insbesondere jüngeren, hatten. Daher hegte niemand bezüglich ihres gefälschten Alters von 19 Jahren Verdacht. Was die Crew hingegen schnell bemerkte war, dass Diana nicht das erforderliche Knowhow besaß, welches sie laut ihrem gefälschten Lebenslaufs, nach welchem sie auf einem Frachtschiff geboren und aufgewachsen war, hätte besitzen müssen. Also erzählte sie der aus verschiedenen Spezies bestehenden Crew von ihrer Flucht von der Erde und dass sie es im „Paradies“, wie die Erde innerhalb der Föderation oftmals bezeichnet wurde, einfach nicht mehr länger aushielt, und für sie die Bezeichnung „Käfig“ zutreffender war. Die Crew hörte ihr aufmerksam zu und lachte dann. Es kam zwar nicht oft vor, dass Menschen so empfanden jedoch ging es fast jedem einzelnen Mitglied der Crew einmal ähnlich auf ihrem eigenen Planten. Also schickten sie Diana nicht zurück zur Erde, sondern behielten sie auf dem Schiff und zeigten ihr was sie an Bord des Frachters und das Leben im All, abseits von Föderation und Sternenflotte, wissen musste. Diana verstand sich gut mit der Crew gut, welche selbst alle eine gewisse Abneigung gegen Regeln hatten und sich gerne ihre Unabhängigkeit und Freiheit bewahrten. Ihr wahres Alter hielt sie jedoch weiterhin für sich, auch wenn es vermutlich keine Rolle mehr gespielt hätte. Diana lernte schnell, vor allem, weil sie diesmal lernen wollte, und arbeitete sorgfältig. Auch integrierte sie sich gut in die Crew, welche auch mit ihrer rebellischen Art gut zurechtkam. Diese schärfte ihr jedoch ebenfalls ein, dass Regeln in Bezug auf das Überleben im All und auf Raumschiffen existierten, welche es ausnahmslos und immer zu beachten galt, insbesondere wenn sie eine Zeitlang an Bord bleiben wollte… An Bord lernte Diana neben dem Betrieb eines Frachtschiffes auch etwas über Handel, Technik, Navigation und auch Schmuggel und kam über einige Aufträge auch mit dem Orion Syndikat und dem Maquis in Kontakt. Auch lernte sie viel über die Spezies ihrer Crewkameraden, deren Gebräuche und Spezialitäten. So lernte sie zum Beispiel vom Ferengi Belan etwas übers Feilschen und das Glückspiel, die Klingonin Tarrel lehrte sie sich zu verteidigen, vom Bolianer Jethal lernte sie die Grundzüge des Deutens von Mimik und Verhaltensgesten bei verschiedenen Spezies. Vom Vulkanier Utrel erlernte sie Techniken der Meditation um ihre Gefühle und Unruhe zu kontrollieren, welche ihr zwar halfen aber ihr nicht sonderlich lagen. Die geistige Disziplin und Konzentration die diese Techniken ihr abverlangte waren anstrengend und erschöpften sie regelmäßig.

Diana fühlte sich an Bord des Schiffes wohl wie seit langem nicht mehr. Insgesamt blieb sie fast 2 Jahre auf der Nejola. Bei einem Frachtauftrag nach Bajor erlitt das Schiff jedoch eine Panne und hing erst einmal auf der Cardassianischen Station Terok Nor fest. Bei der Reparatur des Schiffes wardie Crew auf Hilfe der dortigen Techniker angewiesen. Bei der Reparatur entdeckten die Cardassianer jedoch die Schmugglerverschläge des Schiffs. Glücklicherweise war das Mannschaftsregister des Frachters genauso unvollständig wie so manche Frachtpapiere im Lauf der Zeit, so dass nur zwei Crewmitglieder durch die cardassianische Sicherheit in Gewahrsam genommen werden konnten. Der Großteil der Crew zerstreute sich schnell auf verschiedenen anderen Frachtern und verließ Terok Nor mehr oder weniger unbehelligt. Man vereinbarte sich getrennt bis zu einem Schmugglerposten in der Nähe des Ferengieraums durchschlagen zu wollen um sich später dort wieder zu treffen.

Während ihrer Zeit an Bord der Station war Diana jedoch das Leid der an Bord befindlichen Bajoraner nicht entgangen. Sie wurden von den Cardassianern als Arbeitssklaven eingesetzt, ausgebeutet und misshandelt oder gar grundlos getötet. Die „Löffelköpfe“ sie scherten sich einen Dreck um deren Gefühle oder Gesundheit. Viel ausrichten konnte sie an Bord jedoch nicht. Gerade als sie sich wie die anderen Crewmitglieder von der Station absetzen wollte, kam es auf der Station jedoch zu einem Anschlag durch den bajoranischen Widerstand. Im Chaos danach fand sie sich anstatt auf einem Frachter in Richtung Ferenginar plötzlich auf einem Schmugglerschiff des Widerstands wieder, welches bajoranische Arbeitssklaven zurück nach Bajor schmuggelte. Der Anschlag auf der Station diente somit lediglich der Ablenkung um die Flucht der bajornischen Sklaven zu ermöglichen. Vermummt wie sie war und sich vor den Cardassianern versteckte hielt sie der bajoranische Widerstand versehentlich ebenfalls für eine Bajoranerin und sie hatte sich mit der Gruppe an Bajoranern einfach auf das falsche Schiff gedrängt / drängen lassen. Da Diana weder bajoranisch noch cardassianisch in Wort und Schrift beherrschte bemerkte sie die Verwechslung erst viel zu spät, genauso wie die Bajoraner welche sie mit an Bord nahmen. Auf einem versteckten Landefeld auf Bajor angekommen, saß sie also nun erstmal auf dem Planeten fest ...

Diana hatte sich auf der Reise glücklicherweise einiges über die Geschichte und die Besetzung Bajors aus den Datenbanken der Nejola erfahren. Aber über die aktuellen Lebensbedingungen und den Widerstand auf Bajor stand dort nichts… Da sie als Mensch auf Bajor nicht einfach zu den Cardassianern gehen konnte, immerhin befanden sich die Cardassianer noch immer im Krieg mit der Föderation, sah Diana keine andere Möglichkeit auf Bajor zu überleben als sich mit den Bajoranern anzufreunden. Merkwürdigerweise und trotz der Umstände unter denen viele Bajoraner auch auf dem Planeten lebten, verliebte sie sich in Bajor fast vom ersten Moment an, an dem sie auf der Oberfläche landete. Diana liebte alles an dem Planeten, nicht nur in die Unterschiede zur Erde, sondern auch in die Gemeinsamkeiten, selbst in Dinge, welche sie früher auf der Erde als einengend empfand oder als bedeutungslos abgetan und niemals beachtet hatte. Vielleicht lag es daran, dass sie in den fast 2 Jahren im All nur selten eine Planetenoberfläche besuchen konnte, oder an dem Fakt, dass sie inzwischen ein wenig reifer und etwas älter war. Die Besetzung und die Grausamkeiten durch die Cardassianer verstärkten ihre Zuneigung zu den Bajoranern noch mehr, welche so viele Verwandte und Freunde an die brutale Besatzungsmacht verloren hatten. Genau wie Diana damals ihre Mutter… Auch wenn Diana ihre Wut und Unbeherrschtheit nun besser kontrollieren konnte als früher, ließ der Gedanke an die Cardassianer und was sie ihr und den Bajoranern genommen hatten, ihre Gefühle immer noch erneut vor Zorn hochkochen. Aufgrund der Dinge die sie von den Bajoranern über die Besetzung erfuhr und aufgrund der Brutalität der Cardassianer gegenüber dem hier heimischen Volk, schloss sie sich bereits nach kurzer Zeit auf der Oberfläche dem Widerstand an. Sie nahm nicht an Überfall oder Kampfmissionen teil, half aber im Hintergrund bei der Versorgung von Verletzten und Kranken, bei der Essenzubereitung und der Wartung der technischen Gerätschaften soweit es ihr möglich war. Aber auch bei Missionen zur Informationsbeschaffung oder kleineren Diebstählen von den Cardassianer half sie im Laufe der Zeit mit.

Während eines Streits um die gerechte Verteilung der Vorräte kurz nach ihrer Ankunft lernte Diana einen jungen Vedek kennen. Diana stritt sich mit einem der Widerstandskämpfer, welcher jüngeren Kindern keine der Essenvorräte abgeben wollte. Der Vedek tauchte sozusagen aus dem Nichts auf und legte seine Hand beruhigend auf ihre Schulter. Seine sanfte Stimme ließ ihren Zorn einfach verrauchen und ihre innere Wut verwandelte sich in Ruhe. Selbst mit den vulkanischen Meditationstechniken hatte sie niemals einen solchen Erfolg erzielt. Nachdem der andere Kämpfer gegangen war lud der Vedek Diana auf ein Getränk, eine Art Tee, in die Tempelruine des Verstecks zu einer anstehenden Messe für die Propheten ein. Diana wusste aus der Datenbank, dass die Bajoraner sehr spirituell waren und trotz der spärlichen Ausstattung des Tempels und der Einfachheit der Zeremonie war sie dennoch von der Messe überwältigt. Sie wartet nach der Messe auf den Vedek und sie unterhielten sich noch eine ganze Weile. Der Vedek, welcher sich als Janar Berol vorstellte, faszinierte sie. Es war, als kannte der Bajoraner Diana ihr ganzes Leben lang und er las in ihr wie in einem offenen Buch: Er schien das wesentliche über ihre Familie, ihren Verlust, ihren Schmerz, ihre Rastlosigkeit und ihre Wut auf Cardassianer zu wissen und zu verstehen. Sogar ihre erfundene Lebensgeschichte und Alter durchschaute er. Er lächelte jedoch nur ohne sie zu bedrängen ihm die Wahrheit zu erzählen. Er verurteilte oder belehrte sie nicht sondern bot ihr lediglich Hilfe im Umgang mit ihren Gefühlen und bei der Suche nach ihrem „Wahrem Selbst“ an. Er erzählte ihr, dass er im Kampf gegen die Cardassianer bereits ähnliches erlebt und viele Freunde verloren hatte, jedoch seine Erlösung und Frieden im Glauben an die Propheten gefunden hatte. Nun bot er Diana dasselbe an. Sie war zwar keine Bajoranerin aber die Propheten wären allen Gläubigen gegenüber offenherzig, unabhängig von Rasse und Herkunft.

So kam es, dass Diana das folgende Jahr an der Seite ihres neuen Mentors auf Bajor verbrachte und sich intensiv mit dem bajoranischen Glauben beschäftigte. Sie half bei den täglichen Arbeiten im Lager, nahm an den Messen teil, lernte neue Meditations- und Entspannungstechniken [die ihr wesentlich mehr lagen als die vulkanischen], lernte etwas über Taktiken und Methoden des Widerstands, beteiligte sich gelegentlich an Missionen und nahm Stück für Stück den Glauben an die Propheten an. Als Kind oder Teenager auf der Erde war sie nie sonderliche religiös gewesen, aber mit der Spiritualität der Bajoraner und ihrem Glauben an die Propheten war es etwas vollkommen anderes. Niemals in den all den Jahren hatte sie eine solche innere Ruhe verspürt. Sie erkannte, dass sie niemals wirklich um ihre Mutter getrauert, sondern den Schmerz und die Verlustgefühle nur verdrängt hatte. Nun trauerte sie endlich um ihre Mutter und lernte so auch den Zorn und Aggressionen in sich zu kontrollieren, wenn auch immer etwas Rebellisches in ihr übrig bleiben würde und der Hass auf die Cardassianer wohl nie verschwinden würde.

Mitte 2367 brach Diana zusammen mit Janar Berol und einigen anderen Widerstandskämpfern zu einem der anderen Verstecke auf um die dortigen Bewohner mit erbeuteten medizinischen Gütern zu versorgen. Der kleine Trupp wurde am Zielort jedoch bereits von den Cardassianern erwartet. Sie hatten irgendwie Wind von der Aktion bekommen, die versteckte Zelle aufgespürt und alle Mitglieder getötet. Nun wartete ein verbleibender Trupp dort im Hinterhalt auf den Versorgungstrupp mit dem auch Diana unterwegs war. Glücklicherweise hatten die Cardis die Größe des Trupps jedoch anscheinend falsch eingeschätzt und selbst nur einen kleinen Trupp zurückgelassen. Es kam dennoch zu einem kurzen, aber heftigen Gefecht mit den Cardassianern. Die Cardassianer waren besser ausgerüstet, aber der bajoranische Trupp war in der Überzahl, kannte die Umgebung besser und wehrte sich mit allen Mitteln und improvisierten Waffen. So kam es, dass der Kampf zwar durch Phaser- und Disruptorenfeuer eröffnet wurde, sich jedoch schnell in einen Nahkampf mit Fäusten, Steinen und improvisierten Stichwerkzeugen verwandelte.

Es war Dianas erster echter Kampf um Leben und Tod gewesen, nicht nur eine theoretische Trainingseinheit mit Freunden oder Lehrmeistern. Bis heute erinnert sich Diana nicht mehr an die Einzelheiten des Kampfes, nachdem sie während des Kampfes hart mit dem Kopf gegen einen Felsen schlug und das Bewusstsein verlor. Sie erinnert sich jedoch daran, wie einer der Cardassianer mit seiner Waffe auf sie zielte als sie unschlüssig zu Beginn der Auseinandersetzung nur so dar stand. Gerade als der Cardassianer abdrückte warf sich Janar zwischen Diana und den Phaserstrahl, schubste sie zur Seite und wurde selbst von dem Phaser in die Brust getroffen. Der Vedek brach sofort zusammen und Diana, aus iher anfänglichen Schickstarre geweckt, stürzte sich blindlings und voller Hass und Unglauben über das gerade Geschehene auf den Cardassianer. Dieser schoss erneut auf sie, streifte sie jedoch nur und verbrannte so ihre linke Schulter. Danach war Diana an ihm dran, riss ihn heftig zu Boden und er verlor seinen Phaser. Der Cardassianer war jedoch nicht nur mit seinem Phaser bewaffnet gewesen und bohrte ihr blitzschnell ein Messer in ihre rechte Flanke während sie versuchte ihn endgültig zu entwaffnen, ihn niederzuringen und blindlings auf ihn einschlug. Während des Gerangels mit dem Cardassianer schlug sie dann mit dem Kopf gegen einen der Felsen und verlor das Bewusstsein. Diana wachte drei Tag später in einem der provisorischen Krankenlager ihrer Widerstandszelle auf. Offenbar war es ihren verbleibenden Mitstreitern gelungen die übrigen Cardassianer zu besiegen, inklusive Dianas Gegner, und brachten danach sie und die anderen verwundeten und gefallenen zurück ins Lager. Diana erkundigte sich sofort nach Janar, aber ihre Kameraden bestätigten nur ihre düsteren Erinnerungen und schlimmsten Vermutungen: Janar hatte den Kampf nicht überlebt. Der Phasertreffer hatte ihn sofort getötet. Somit hatte sie wieder jemanden der ihr wichtig war, jemanden der ihr Nahe stand, verloren und wieder waren die verdammten Löffelköpfe daran schuld! Wieder war jemand gewaltsam aus ihrem Leben gerissen worden, diesmal um sie zu schützen ...

Nachdem die Kolonisten die Verstorbenen beerdigt hatten brachten Sie Diana Janar’s Ohrschmuck. Das kleine Stück Metall war ein großer Teil seines Lebens und seines Glaubens gewesen und nun alles was ihr von ihrem Freund und Mentor geblieben war. Da Janar keine Familie hatte übergab man Diana den Ohrschmuck da die anderen wussten, wie nahe sie sich gestanden hatten. Um sein Andenken zu ehren und sich immer an seine Lektionen zu erinnern beschloss Diana fortan seinen Ohrring zu tragen. Sie modifizierte das Symbol darauf nur um eine winzige Komponente, welche im bajoranischen die Bedeutung von „Schülerin“ hatte. Sie würde als nicht-Bajoranerin niemals Vedek werden können, aber dennoch hatte sie den bajoranischen Glauben mittlerweile stark verinnerlicht und für sich angenommen und nahm sich fest vor ihr Bestes tun um Janar auf ihrem zukünftigen Weg nicht zu enttäuschen.

Es dauerte unter den spärlichen medizinischen Versorgungsmöglichkeiten fast 3 Monate bis Diana sich weitestgehend von ihren Verletzungen, der Phaserverbrennung an ihrer Schulter aber vor allem der Stichverletzung im Unterleib, erholt hatte. Dennoch war ihre rechte Niere so schwer durch den Stich in Mitleidenschaft gezogen worden, dass sie diese ihr in Zukunft immer wieder Probleme bereiten würde, sollte diese nicht durch ein Implantat ersetzt werden. Während ihrer Genesung trauerte Diana um Janar wie dieser es sie gelehrt hatte und versuchte mit ihren Gefühlen trotz des schmerzlichen Verlustes erneut ins Reine zu kommen.

Nach dem Tod von Janar fühlte sich Diana eine ganze Zeit erneut leer, auch wenn sie inzwischen aus ihrem eigenen Glauben an die Propheten und die Freundschaften mit den Bajoranern ihrer Widerstandszelle Kraft bezog. Ihre Wut und ihr Hass, angestachelt durch die stetig neuen Berichte über Verluste und Grausamkeiten, gegenüber den Cardassianer begann somit auch wieder zu wachsen, auch wenn sei intensiv versuchte diesen durch die erlernten Rituale unter Kontrolle zu bringen. Aber wenn sie noch lange hierblieb und sich weiter dem Kampf gegen die Cardassianer anschloss, würde sie definitiv früher oder später so abstumpfen wie viele der anderen bajoranischen Widerstandskämpfer, dass spürte, nein, das wusste Sie! Sie musste irgendwie runter von Bajor, nicht für immer, dafür liebte Sie den Planeten inzwischen zu sehr, aber doch zumindest für einige Zeit um Abstand zu gewinnen. Auch hatte sie inzwischen zunehmend Heimweh nach ihrer Familie und sogar nach der Erde. Gerne würde sie diese wiedersehen, auch wenn sie wohl durch ihr damaliges plötzliches verschwinden viel zu erklären hätte.

Glücklicherweise ergab sich die Chance von Bajor herunterzukommen bei einer Mission im Frühjahr 2368, bei welcher Vorratsgüter nach Bajor geschmuggelt wurden. Das Schiff, welche die Güter nach Bajor brachte, wurde vom ehemaligen Kommandant der Nejola befehligt und beherbergte auch viele von deren alten Crewmitgliedern. Captain Asgil war sehr überrascht Diana auf der Oberfläche anzutreffen. Er hatte sich Sorgen um sie gemacht als sie nicht mit den anderen Crewmitgliedern beim vereinbarten Treffpunkt im Ferengieraum eintraf und hatte schon befürchtet die Cardassianer hätten sie erwischt. Diana ergriff die Chance sich erneut der Crew aus Frachtschiffern und Schmugglern anzuschließen, um so den Abstand zu den jüngsten Ereignissen zu gewinnen, den sie dringen brauchte. Die Crew war mit ihrem neuen Schiff inzwischen hauptsächlich dafür zuständig Güter / Waren und Bajoraner nach und von Bajor zu schmuggeln und den Cardassianern, die sie ihr ersten Schiff gekostet hatten, eins auszuwischen. Das Glück sollte der Crew jedoch nicht hold sein; gleich bei ihrer ersten Mission nach Dianas Rückkehr sollte das Schiff einige gestohlene medizinische Güter abholen und nach Bajor bringen, wurde dabei jedoch von einem Sternenflottenschiff welches nach den Gütern suchte abgefangen. Irgendwie hatte die Sternenflotte Wind von dem geplanten Schmuggel bekommen und beschlossen sich einzumischen. Ein Kreuzer der Nebula Klasse, die USS Midway, hatte keine Schwierigkeiten den unbewaffneten Frachter aufzubringen und dessen Besatzungen unter Arrest zu stellen.

Nach ihrer Festnahme durch die Crew der Midway nutze Diana auch ihre falsche ID nichts mehr, welche keiner gründlichen Überprüfung der Sternenflottensicherheitsdienste und Strafverfolgung standhielt. Sie hatte in den vergangenen Jahren keinen Kontakt zu ihren Geschwistern, ihrem Vater oder ihren Großeltern gehabt. Entsprechend überrascht waren diese als die Sternenflotte sie über ihr Wiederauftauchen und dessen Umständen informierte. Diana verbrachte das nächste halbe Jahr in Untersuchungshaft im Minimumsicherheitsgefängnis auf Lunar Sieben während die Strafverfolgungsbehörden der Föderation versuchten ihre Beteiligung an der Aktion zu aufzuklären und sie vor ein Föderationsgericht gestellt wurde.

Die Behörden kamen während der Verhandlung zu dem Schluss, dass Diana zwar Teil der Crew war aber selber keine Entscheidung über die Art Fracht oder dessen Ziel traf. Auch wenn ihr damaliges Weglaufen als minderjährige ihr negativ ausgelegt wurde, war dies aber an sich keine Straftat. Als positiv wurde vermerkt, dass das Schmugglerschiff Ihre Beste, und vor einem Jahr wohl die einzige Chance, dargestellt hatte, von Bajor runter und den Caradassianer zu entkommen. Ihre relative Jugend und ihre „leichte Beeinflussbarkeit“ aufgrund dessen sowie aufgrund der auf Bajor erlebten Schreckenstaten durch das cardassianische Regime, wurden ihr als strafmildernde Umstände angerechnet, zudem sprach der Fakt für Sie, dass sie aus einer Familie mit langer Sternenflottentradition stammte und man an die Möglichkeit ihrer Rehabilitierung glaubte. Gegen ein Schuldeingeständnis ihrerseits und die entlastenden Aussage Asgils, dass allein er die Entscheidung zum Schmuggel der gestohlenen Güter getroffenen hatte, rechnete man ihr die Monate in Untersuchungshaft auf ihre Strafe an und verurteilte sie zu einem weiteren Jahr auf Bewährung, in welchem es ihr nicht erlaubt war die Erde zu verlassen, sowie zu Sozialstunden und regelmäßiger Beurteilung durch einen Bewährungshelfer zwecks persönlicher Beurteilung.

Nach Ende der Verhandlung wurde sie offiziell in die Obhut ihres Bewährungshelfers entlassen und lebte wieder bei ihren Großeltern. Während ihrer Bewährungsstrafe holte Diana zudem ihren Schulabschluss nach. Während der Zeit hatte Diana zudem viel worüber sie nachdachte. Zum ersten Mal beschäftigte sie sich mit ihrer Zukunft. Sie wollte auf jeden Fall wieder zurück nach Bajor, sie wollte aber auch nicht untätig von der Seitenlinie aus zusehen müssen wie weiterhin Unschuldige in Auseinandersetzungen verletzt oder gar getötet oder auch nur ausgebeutet werden. Sie verstand inzwischen viel besser warum ihre Geschwister in die Fußstapfen ihrer Eltern getreten waren und sich der Sternenflotte angeschlossen hatten. Es bedurfte dennoch ein wenig Überzeugungsarbeit seitens ihrer Geschwister und ihres Vaters, um sie schließlich doch noch zu bewegen es in der Sternenflotte zu versuchen. Schließlich war dies ein guter und vor allem legaler und rechtschaffender Weg um für etwas Ordnung in der Galaxie zu sorgen und die Cardassianer in die Schranken zu weisen, auch wenn inzwischen ein Waffenstillstandsvertrag mit diesen existierte. Die Vorstellung in den Regeln und Paragraphen sowie der hierarchischen Struktur der Sternenflotte gefangen zu sein gefiel ihr zwar nicht besonders, aber in einem Punkt hatten ihr Vater, ihr Bruder und ihre Schwester Recht: Es war eine Möglichkeit weiterhin für etwas zu kämpfen woran sie glaubte, und reifer und erfahrener war sie nach allem erlebten ja inzwischen auch. Also begann sie, noch während des Lernens für ihren Schulabschluss, auch für die Aufnahmeprüfungen der Sternenflotte zu büffeln, ungewiss ob diese sie aufgrund ihres bisherigen Lebenswandels überhaupt aufnehmen würde ...

Anfang des Jahres fanden die Aufnahmeprüfungen an der Sternenflottenakademie statt. Diese waren nicht einfach zu bewältigen gewesen, dennoch hatte sich ihr Fleiß ausgezahlt. Diana hatte die Aufnahmeprüfungen nicht nur bestanden, sie war sogar unter den besten 10% aller Bewerber dieses Jahrgangs. Ihre eigentliche Zulassung stand jedoch auf einem völlig anderen Blatt. Sie war vor einem Aufnahmekomitee der Akademie erschienen und, auch wenn Sie sich bei dem Gespräch von ihrer besten Seite zeigte und versuchte ihre Stärken hervorzuheben, war die vorgefasste Meinung des Großteils der älteren Offiziere über sie und ihren bisherigen Lebensweg deutlich spürbar, auch wenn man keine telepathischen Fähigkeiten besaß. Und obwohl Diana während ihrer Bewährungszeit hart gearbeitet hatte und sich nichts zuschulden hatte kommen lassen, waren die Komitee Mitglieder der Ansicht, dass ein Jahr des Musterverhaltens während ihrer Bewährungsstrafe die Jahre zuvor nicht auslöschen könne und dieses daher unbedingt nicht repräsentativ sei. Daran änderte auch nichts, dass sie aus einer Familie mit Sternenflottentradition stammte, oder dass sich ihr Vater und ihre Geschwister, als bereits etabliere Sternenflottenoffiziere, für sie einsetzten, noch dass sich ihr Bewährungshelfer, ein ehemaliger Lt. Commander des JAG-Corps der Sternenflotte, sich ebenfalls für sie verwandte, da auch er glaubte, dass die Struktur und Regeln der Sternenflotte ihr weiter gut täten. Man würdigte jedoch auch ihre Bemühungen des letzten Jahres und schlug ihr vor sich nächstes Jahr erneut zu bewerben. Sollte sie bei den Aufnahmeprüfungen erneut gut abschneiden und ihr Verhalten weiterhin beständig und vorbildlich sein würde man ihren Antrag erneut prüfen.

Diana hatte also ein weiteres Jahr zu überbrücken. Sie hatte gewusst, dass ihre Chancen aufgenommen zu werden gering waren und dennoch war die Ablehnung frustrierend gewesen. Was hinderte das Komitee ihre Aufnahme im Folgejahr erneut abzulehnen? Was würde sie dann tun? War es das alles überhaupt Wert? Nachdem ihre Bewährungsstrafe nun abgegolten war, hatte sie auch das Recht die Erde wieder zu verlassen und überlegte ob sie nicht wieder nach Bajor zurückkehren sollte, insbesondere jetzt wo es endlich frei von Cardassianern war. Und auch wenn sie wirklich gern nach Bajor zurückkehren wollte, so fühlte es sich doch so an als würde sie aber vor der Herausforderung davonlaufen, wie vor 7 Jahren, anstatt sich ihr zu stellen.

Im letzten offiziellen Gespräch mit ihrem Bewährungshelfer schlug dieser ihr auch tatsächlich vor es Ende des Jahres noch einmal bei der Sternenflotte zu versuchen. Er meinte das Komitee wolle auch ihre Einstellung und die Ernsthaftigkeit ihrer Bewerbung und ihres Änderungswillens prüfen. Sollte sie sich dafür entscheiden, bot er an Sie unterstützen: Sein ehemaliger Vorgesetzter, James Parker, beim JAG-Corps der Sternenflotte, war mittlerweile zum Vize-Admiral befördert worden und jemand der in seiner Karriere schon immer an zweite Chancen für Rehabilitierungswillige geglaubt hatte. Wenn es ihr wirklich ernst damit war sich zu ändern würde er ihn kontaktieren und ihn bitten sie in einem Trainingsprogramm für angehende Sternenflottenoffiziere unterzubringen. Zudem erhielt sie die Chance auf ein Praktikum innerhalb des JAG-Corps. Natürlich würden ihr dort keine wichtigen Aufgaben anvertraut, es ging eher um das Sortieren und Einordnen von Dokumenten, Anlegen von Kopien, Postdienste, Botengänge und Hilfestellung bei Organisations- und Terminplanungen. Zudem empfahl er Diana parallel dazu ihre Arbeiten im sozialen Bereich beizubehalten. Zusammen mit dem erneuten Lernen für die Aufnahmeprüfungen würde dies ein enormes Arbeitspensum bedeuten aber auch gleichzeitig ihre Ernsthaftigkeit und guten Willen beweisen würde. Diana bat sich eine Nacht aus um über das Angebot nachzudenken, willigte am Folgetag jedoch ein es zu versuchen. Es war tatsächlich ihre beste Chance doch noch an der Sternenflottenakademie aufgenommen zu werden. Und wenn es doch nicht klappte würde sie nur ein weiteres Jahr verlieren in welchem sie jedoch auf jeden Fall viel dazu lernen würden.

Diana lernte in dieser Zeit tatsächlich sehr viel, auch wenn das Jahr wie angekündigt sehr stressig und nicht immer einfach war. Und sie hatte definitiv keine Zeit um Unsinn, wie ihre Großeltern es nannten, anzustellen, nicht dass sie dies vorgehabt hätte ... Die Zeit im Praktikum vermittelte ihr ebenfalls einen kleinen Einblick in den Alltag des Sternenflottenlebens mit all seinen Regeln und Vorschriften, auch wenn die Arbeit im JAG-Corps sich doch sehr von der Arbeit auf einem Raumschiff unterschied. Sie bemühte sich ihre Aufgaben gewissenhaft und pflichtbewusst zu erledigen, hatte aber gerade zu Beginn ihres Praktikums tatsächlich Schwierigkeiten mit all den verschiedenen Vorschriften. Im Laufe der Zeit gewöhnte sie sich jedoch an diese und eckte nicht mehr so oft an, auch wenn sie weiterhin bei ihren Meinungen und Ansichten kein Blatt vor den Mund nahm. Sie erledigte ihre Arbeit jedoch stets gewissenhaft und zur Zufriedenheit aller. Am Ende ihrer Praktikumszeit erhielt sie sogar eine wohlwollende Beurteilung seitens Vize-Admiral Parker und eine Empfehlung für die Aufnahme die Sternenflottenakademie. Auch das Training für angehende Offiziere zusammen mit dem Lernen an den Abenden zahlte sich aus. Bei den Aufnahmeprüfungen war Diana erneut unter den besten Bewerbern und konnte ihr Ergebnis vom Vorjahr sogar noch einmal verbessern. Aufgrund ihres gezeigten Engagements, ihren Leistungen und des beigefügten Empfehlungsschreibens stimmte diesmal auch das Aufnahmekomitee ihrem Beitritt zu und so wurde Diana schließlich doch noch an der Sternenflottenakademie aufgenommen. Es war eine Erleichterung zu wissen, dass das letzte Jahr sich ausgezahlt hatte. Hätte sie in ihrer Jugend einiges anders gemacht, wäre es vielleicht einfacher für sie gewesen, aber auf der anderen Seite würde hatte das Erlebte sie geprägt und zu der Person gemacht die sie heute war… auch wenn sie noch immer wünschte sie könnte Janars Tod ungeschehen machen. Jetzt kam es nur darauf an was sie daraus machte und mit ihrer Zukunft anstellte. Sie nahm sich fest vor diese Chance zu nutzen und sie wollte auch ihre Befürworter nicht enttäuschen.

Die neue Kadettenuniform fühlte sich etwas eng und ungewohnt an. Diana betrachtete sich noch einmal im Spiegel, richtet den Sitz der Uniformjacke noch einmal und steckte sich zum Schluss den Ohrring Janars an das linke Ohr. Sie fühlte sich gleich etwas besser, Uniformvorschriften hin oder her. Es war ein langer Weg gewesen und nun war sie schlussendlich doch bei der Sternenflotte gelandet. Sie schnappte ihre Tasche und machte sich auf zum Transitbereich…

Nach einigen Startschwierigkeiten zu Beginn ihrer Ausbildung, hatte sich Diana im Zuge ihrer Feldverwendung inzwischen an das Leben an Bord eines Föderationsschiffes gewöhnt, sich mit einem Großteil der an Bord geltenden Regeln und Vorschriften arrangiert und die ihr zugeteilten Arbeiten stets zur Zufriedenheit ihrer Vorgesetzten erledigt. Im Zuge des Krieges mit dem Dominion wurde Diana nach nur 2,5 Jahren schneller als gewöhnlich üblich von der Akademie graduiert und zum Fähnrich befördert, da die Sternenflotte aufgrund ihrer Verluste im Krieg dringend neue Offiziere benötigte. Da ihre Studienleistungen und Beurteilungen im Einsatz an Bord positiv ausfielen war sie ebenfalls auf der Liste der Kadetten die ihr Offizierspatent unter den Kriegsartikeln vorzeitig erhielten. Zeitgleich erhielt sie die Beförderung zum OPS Offizier der Alpha Schicht auf der Brücke.

Mit der Beförderung zum Lieutenant Commander Anfang 2379 kam auch die Beförderung zum 2. Offizier. Sie übernahm damit die Vertretung auf dem Posten der XO und gelegentlich das Kommando über die Nachtschicht.

Fleet Captain Carven wurde das Kommando der USS Kopernikus übertragen. Diana folgte ihrem bisherigen Captain nur zu gern auch an Bord des neuen Schiffes. Nachdem Commander Reed jedoch ihr eigenes Kommando erhielt und nicht mit an Bord der Kopernikus gehen würde, wurde Diana der Posten des Ersten Offiziers an Bord des neuen Schiffes übertragen, wenn auch ein wenig zu ihrer Überraschung, da sie zuvor ja noch nicht lange den Posten des 2O inne hatte. Abseits ihrer Nervosität über ihre neue Vollzeitverwendung freut sie sich jedoch über das in sie gesetzte Vertrauen sowie die Chance sich in dem Bereich zu beweisen und etwas neues zu lernen…

Diese Informationen sind nur von behandelndem medizinischem Personal abrufbar.

Typische Kinderkrankheiten in der Kindheit und Jugend

Diana besitzt eine künstliche Niere auf der linken Seite und eine Brandnarbe über dem gesamten linken Schulterblatt.

Auszug aus dem medizinischen Bericht des Gefängnisarztes während ihres Aufenthalts in Untersuchungshaft auf Lunar 7: Die Verletzung im Nierenbereich stammt laut Aussage der Patientin von einer scharfen Klinge. Aufgrund der nur rudimentären Versorgungsmöglichkeiten im Rahmen der Erstversorgung hat sich die Niere nie vollkommen regeneriert und die Patientin wird in der Folgezeit immer wieder mit Problemen zu kämpfen haben. Um künftige Probleme zu vermeiden wurde der Patientin im Sommer 2369 das beschädigte Organ entfernt und ein bio-synthetisches Ersatzorgan eingepflanzt.

Diese Informationen sind nur von behandelnden CMO oder Counselors abrufbar.

Seit dem Tod ihrer Mutter Diana hat sie ihren eigenen Kopf und konnte sich nur schwer mit hierarchischen Strukturen abfinden. Sie macht auch zum Teil immer noch die Sternenflotte für den Verlust ihrer Mutter verantwortlich. Sie ist temperamentvoll und, auch wenn es sich zwischenzeitlich sehr gebessert hat, verliert leicht die Kontrolle über ihre Emotionen, insbesondere, wenn sie zornig ist. Dies hat sie schon mehr als einmal in Schwierigkeiten gebracht, da sie in erregtem Zustand manchmal Dinge sagt, die sich eigentlich nicht so meint. Sie handelt manchmal überstürzt ("Hals über Kopf"), ist von sich und ihren Handlungen jedoch stets überzeugt.
Insgesamt ist Diana intelligent, neugierig und lernt auch schnell neue Leute kennen. Freundschaften schließt sie jedoch nicht sehr leicht, jene jedoch, die ihre Freundschaft und ihr Vertrauen erwerben, erhalten eine loyale Freundin. Wenn sich Diana für eine Aufgabe begeistern kann, was aufgrund ihrer Neugier gerade zu Beginn Vieles sein kann, arbeitet sie exakt und fleißig. Sobald eine Aufgabe für sie jedoch ihren Reiz verliert und von ihr als langweilig angesehen wird, tut sie nur noch das Notwendigste und Flüchtigkeitsfehler aufgrund von Nachlässigkeit schleichen sich ein.

Diese Informationen sind von niemandem abrufbar und nur dem Charakter selbst oder nicht einmal diesem bekannt.

In ihrer Vergangenheit kam Diana während ihre Zeit auf der Nejola über die gelegentlichen Schmuggelaufträge des Schiffes mit dem Orion-Syndikat in Kontakt. Die Nejola und ihre Crew waren zwar nie offizielle Mitglieder des Syndikats, unterhielten aber dennoch Geschäftskontakte zu einigen der Syndikatsmitglieder und erledigten gelegentlich Transportaufträge für das Syndikat. Da keine Hinweise bezüglich einer Mitgliedschaft Dianas im oder Beziehungen zum Syndikat vorlagen, wurde der Punkt während der Verhandlung glücklicherweise nicht zur Sprache gebracht / weiter verfolgt.

Dies ist der erste Charakter von Philipp